Architekturbüro Dipl.-Ing.(FH) Michael Koch-Kohlstadt

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Holz ist einer der wichtigsten Brennstoffe der Menschheit. Besteht also bei Holzhäusern eine erhöhte Brandgefahr?

Holz bildet im Brandfall Holzkohle. Bei der Bildung der Holzkohle bläht sich das Holz auf, wodurch die hohen Brandtemperaturen nur reduziert an das tragende Holz weitergeben wird. Die Holzbauteile sind so bemessen, dass sie bis zum Abbrand von ca. 1/3 des Volumens noch sicher tragfähig sind.

An der Innenseite der Holzbauteile werden oft Gipskartonplatten eingebaut. In der molekularen Struktur der Gipsbauteile ist Wasser gebunden. Dieses kristalline Wasser tritt im Brandfall aus und kühlt die Bauteile, die Temperatur wird reduziert.

Die Dämmung zwischen den Sparren besteht oft aus mineralischen Fasern. Derartige Baustoffe sind nicht brennbar und halten einer Temperatur von ca. 1000 Grad stand.

Der Brandschutz von Holzhäusern übertrifft somit die gesetzlichen Anforderungen die an Wohnhäuser gestellt werden.